Osteopathie

Die Wirkungsweise der Osteopathie

Die Betrachtung des Bauplans unseres Körpers, sprich die Anatomie, Biomechanik und Physiologie, weist unweigerlich auf eine seiner grundlegenden Funktionsweisen hin: Aufrichtung! Haltung! Atmung!

In einem aufgerichteten Menschen können alle Säfte, also Blut und Lymphe zum Beipiel, gut fließen. In Folge dessen kann sich der Körper gegen schädliche Einflüsse der Umwelt wehren und bereits Geschädigtes heilen – die Selbstheilungskräfte sind im vollen Gange! Ohne die dem Menschen typische Aufrichtung von Becken, Wirbelsäule, Kopf, Füßen und Schultern – kurz: mit einer "schlechten" Körperhaltung – fehlt dem Körper die nötige Versorgung, was das Potential der Selbstheilung verringert: Es entstehen Krankheiten, die keine strukturelle Ursache haben.

Die nötige Brille der Funktionalität des Körpers trägt die Osteopathie: Innere Organe, Faszien, Muskeln, Gelenke werden von einem Osteopathen mit entsprechenden funktionellen Diagnose- und Therapiekonzepten tastend untersucht, in den Schmerzkreislauf eingeordnet und dementsprechend behandelt – mit einer funktionellen Brille eben!

So betrachtet kann ein schmerzender Rücken aus seiner Starre wieder in die Geschmeidigkeit  kommen. Blockaden in der Wirbelsäule, alte Operationen und Verletzungen und schlechte Gewohnheiten können die Aufrichtung des Menschen hemmen – und somit auch die Selbstheilung. Genau da setzt die Osteopathie an: Im Aufspüren aller funktionellen Störungen, die der Aufrichtung und dem Fluss des Lebens entgegenstehen.

Was kann durch osteopathische Techniken behandelt werden?

Die Osteopathie kann durch manuelle Techniken, viszerale Techniken (Behandlung an den Organen) & durch die Craniosacrale Therapie bei einem großen Spektrum an Beschwerden helfen.

Hier ist eine kleine Liste an Beispielen:

  • Nackenschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Ischiasbeschwerden
  • Vertigo (Schwindel)
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Fibromyalgie
  • Gelenk- und Muskelbeschwerden
  • Beschwerden durch eine ungünstige Fußstellung
  • Frozen Shoulder
  • Impingementssysndrom
  • nach Unfällen (z.b. Schleudertrauma)
  • nach Operationen
  • stressbedingte Verspannungen & Schmerzen
  • chronische Verdauungsbeschwerden (z.b. Reizdarmsyndrom oder Verstopfung)
  • Magenprobleme (z.b. Reflux)
  • Störungen des Kiefergelenks
  • chronische Infektionen (z.b. Mittelohr oder Nasennebenhöhlen)
  • Menstruationsbeschwerden
  • unerfüllter Kinderwunsch
  • neurologische Erkrankungen
  • Prävention

Wie läuft die erste Behandlung ab?

Es ist möglich, dass Sie sich vor Ihrer ersten Behandlung den hier online verfügbaren Fragebogen ausdrucken.

Oder Sie kommen vor Ihrem ersten Termin 20 Minuten vor der vereinbarten Zeit und füllen einen der im Wartezimmer der Praxis Lebensbaum ausgelegten Bögen aus. 

Sie werden in der ersten Behandlung zunächst ausführlich zu Ihren akuten Beschwerden befragt. Basierend auf den Informationen auf dem Fragebogen gehe ich auch auf bereits länger bestehende Probleme ein.

Anschließend erfolgt eine klinische Untersuchung (Reflexe, Kraft usw.) und eine funktionelle Untersuchung (Körper im Raum, Bewegungsspielraum der Gelenke, Spannungen im Gewebe, Muskeln, Organe, Knochen ...).

So können im Anschluss die akuten Beschwerden in ihrer Gesamtheit zu behandelt werden.

Welche Information ist noch wichtig?

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die osteopathische Behandlung in der Praxis Lebensbaum die Untersuchung & Behandlung durch einen Arzt nicht ersetzen kann, die Befunderhebung & Diagnosestellung des Arztes nicht in Frage stellt oder verändert.

Die Befundung & Behandlung ist immer eine Ergänzung & Folge der ärztliche Versorgung.

Ihre Ansprechpartnerin in der Praxis Lebensbaum