Ergotherapie für Kinder

Benötigt mein Kind Ergotherapie?

Zu mir kommen Babys, Kinder und Jugendliche die in ihrer motorischen, sensorischen, kognitiven, psychischen und/oder sozialen Entwicklung verzögert sind und hier etwas Unterstützung brauchen.

 

Kinder und Jugendliche durchlaufen viele intensive Entwicklungsphasen. Psychische oder körperliche Beeinträchtigungen können sie bei der Planung und Umsetzung alltäglicher Aktivitäten und somit in der Entwicklung ihrer Selbständigkeit einschränken. Dies führt oft auch zu einem Leidensdruck für das Kind und dessen Familie.

 

Zu Beginn der Therapie führe ich eine detaillierte Abklärung durch: Gezielte Beobachtungen, standardisierte Testverfahren, Gespräche mit dem Kind und seinen Bezugspersonen, sowie eventuell vorhandene Arzt- /Therapieberichte erlauben es mir, ein umfangreiches Bild über die Persönlichkeit und Fähigkeiten deines Kindes zu bekommen.

 

Nun kann ich eine individuelle Behandlung auf die jeweilige Entwicklungssituation deines Kindes ermöglichen. Die Therapieziele definiere ich gemeinsam mit Kind und Bezugsperson. Diese Ziele werden ständig im Zuge der Therapieeinheiten evaluiert.

 

Nicht nur die Schwierigkeiten stehen auf meiner Prioritätenliste,

sondern vor allem die Stärken deines Kindes!

 

In meinen ergotherapeutischen Behandlungen lasse mich auch gerne aus meinem Erfahrungsschatz als Shiatsupraktikerin und Rota- Therapeutin inspirieren.

 

Wie schaut so eine Ergo-Einheit eigentlich aus?

 

Das größte Betätigungsfeld eines Kindes ist das Spiel.

 

Die Therapie verläuft daher immer spielerisch und soll deinem Kind vor allem Spaß machen, da dies für das Lernen und Weiterentwickeln besonders wichtig ist.

 

Dein Kind erlebt sich selbstwirksam und hat Erfolgserlebnisse!

 

Ich bin bemüht eine vertrauensvolle Umgebung zu schaffen, in der es Raum gibt über Gefühle, Emotionen, Frust und Ärger zu sprechen. Alles hat seinen Platz. Danach fällt es meistens leichter den Fokus wieder auf die eigenen vorhandenen Ressourcen zu legen.

 

Das Ziel ist den Alltag- oder einen Teilbereich davon selbständig zu bewältigen.

 

Das WIE ist eine Spurensuche, mit einer Brise Kreativität und Flexibilität :)

 

Die Mitarbeit der Eltern ist der Grundstein für eine erfolgreiche Therapie!

 

Ergotherapie macht Alltag möglich!

Welche Ziele könnte mein Kind durch die Ergo erreichen?

 

Ergotherapeutische Therapieziele könnten sein...

 

✔ Förderung der Aufnahme und Verarbeitung von Sinnesinformationen (Tastsinn, Gleichgewicht, Körpereigenwahrnehmung)

 

✔ Training relevanter und altersadäquater Alltagstätigkeiten (wie das Anziehen, Essen, Trinken, Schreiben, Krabbeln, Radfahren, Spielen…)

 

✔ Förderung sozialer und emotionaler Fähigkeiten (Selbstwertgefühl, Kommunikation, Kreativität, Eigeninitiative)

 

✔ Hilfsmittelberatung (bzw. Versorgung, Training)

 

✔ Wohnungs- und Schulplatzadaptierung

 

✔ Elternberatung, Begleitung, interdisziplinärer Austausch mit KiGa, Schule oder anderen TherapeutInnen/ÄrztInnen

 

Mein Kind profitiert von Ergotherapie, wenn es...

 

… gefühlte 100x am Tag über seine eigenen Füße stolpert

 

… sich nur sehr schwer konzentrieren kann, schnell ablenkbar ist

 

… eine motorische Unruhe, rasches Ermüden bei Tätigkeiten zeigt wo Konzentration gefragt ist

 

… Schmerzen in der Hand, den Armen/ der Schulter beim Schreiben hat

 

… mit kleinen Gegenständen ungeschickt hantiert, immer „grob zugreift“

 

… alles was mit Gleichgewicht zu tun hat sehr herausfordernd wirkt

 

… den Stift zu fest haltet, da kann das Papier schon mal reißen!

 

… sehr langsam und „kantig“ schreibt (Schwierigkeiten beim Zeichnen der typischen Schlauferln)

 

… Überreaktionen auf verschiedene Berührungsreize zeigt

 

… bestimmte Materialien wie Knetmasse, Schaum, Sand vermeidet

 

… Angst vor dem Ball hat bzw. diesen mit voller Wucht zurückwirft

 

… Profi darin ist Dinge unabsichtlich umzuwerfen, kaputt zu machen

 

… überempfindlich bei Schwerkraftveränderungen reagiert (Schaukeln, Auto fahren...)

 

… sichtlich Schwierigkeiten hat länger am Sessel zu sitzen

 

… schwer Gefahren einschätzen kann (lauft auch oft wo dagegen)

 

… eine auffällige Art zu gehen hat – auf Zehenspitzen, oder ganz laut, steif

 

… sich im Gruppengefüge unwohl fühlt

 

… sich aggressiv verhaltet – gegenüber anderen oder sich selbst (beißen, schlagen, kratzen)

 

… kaum Selbstvertrauen besitzt

 

… sich schüchtern und ängstlich zeigt

 

… (wieder) einnässt

 

… in der Schule besonders gefordert ist

 

… sich bei Handlungsplanungen überfordert fühlt

 

… die Orientierung leicht verliert, Schwierigkeiten bei räumlich- visuellen Aufgaben hat

 

… beim Lesen die Zeile nicht einhalten kann, sich immer wieder in der Zeile verliert

 

… täglich protestiert beim An/Ausziehen, Haare waschen

 

… sich nicht selbständig anziehen kann, Schwierigkeiten mit Verschlüssen hat

 

… wenn es eine angeborene oder erworbene Behinderung, mit klarer Diagnose hat

 

… „Ticks“ bzw. frühkindliche Restreflexe zeigt.

 

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen,

um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,

sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“

 

[Antoine de Saint-Exupéry]